|
therapieeinstieg in der frühen
phase des genesungsprozesses
Die Gangtherapie sollte so früh wie möglich beginnen und sowohl dem
Patienten wie auch dem Therapeuten Freude machen. Dafür ist in vielen
Fällen eine Unterstützung des Patienten erforderlich. Das h/p/cosmos
robowalk® expander Rehabilitations-System bietet diese Unterstützung
gleich in mehrfacher Hinsicht.
bewegungsunterstützung durch
expander
Die
Expander Technologie unterstützt den Patienten bei seiner Therapie,
indem es den Kraftaufwand der Vorwärtsbewegung verringert. Zusätzlich
helfen die Expanderzüge dem Therapeuten, die Gliedmassen des Patienten
zu mobilisieren anstatt sie lediglich mit manuellem Kraftaufwand bewegen
zu müssen. Das führt zu geringeren Ermüdungserscheinungen sowohl beim
Patienten als auch beim Therapeuten. Es verlängert die Behandlungszeit
und kann den Therapieerfolg unterstützen. Der h/p/cosmos robowalk® expander ist besonders bei der aufwändigen Arbeit mit Patienten mit
Behinderung eine grosse Hilfe.
robowalk ... die „servolenkung“
in der lokomotionstherapie
In
der manuellen Lokomotionstherapie kann das vordere robowalk® Expander
System mit seiner Zugkraftunterstützung an den Oberschenkeln oder/und
auch gleichzeitig an den Unterschenkeln verglichen werden mit einer
Servolenkung im Fahrzeug. Die kraftraubende Arbeit und Bewegung wird
unterstützt durch das System, aber die Unterstützung und Arbeit der
Menschen (hier der Therapeut und der Patient) werden nicht völlig
ersetzt.
individuelle und
reproduzierbare einstellmöglichkeiten
Die
besonders einfachen Einstellmöglichkeiten des h/p/cosmos robowalk® expander werden von Therapeuten sehr geschätzt. Das solide System lässt
sich über Lochraster individuell auf die Fähigkeiten des Patienten bzw.
die Anforderungen des Therapeuten einstellen. Durch die Variabilität der
Anlenkpunkte lassen sich Züge von nahezu jedem Punkt und Winkel vor und
hinter dem Patienten einstellen. Die hinteren Züge lassen sich sogar
über die Breite des Laufbandes hinaus einstellen, sodass auch seitlicher
Einfluss auf die Beinstellung genommen werden kann.
Da der Therapeut nicht dauerhaft im direkten physischen Kontakt zum
Patienten stehen muss, ist es ihm möglich die Entwicklung des
Gangverlaufs auch aus anderen Blickwinkeln und aus der Distanz zu
beobachten.
Wurde einmal die optimale Einstellung für den Patienten gefunden, möchte
man beim nächsten Besuch mit den selben Einstellungen weiterarbeiten.
Über die vorhandenen Skalen lassen sich die vorgenommen Einstellungen
problemlos aufnehmen und für die weiteren Übungs- und Trainingseinheiten
festhalten.
unterstützung durch
körpergewicht - entlastung
Die
patentierten und individuell einstellbaren h/p/cosmos Armstützen
erleichtern dem Patienten die Therapie durch Gewichtsentlastung und
geben von Beginn an den benötigten Halt und Sicherheit. Durch Abstützen
der Ellenbogen auf den stabilen aber gepolsterten U-förmigen Armstützen,
bei gleichzeitigem Halten der beiden ergonomischen Handgriffe, erreicht
man eine manuelle Gewichtsentlastung. Dies hat enorm positive
Auswirkungen auf den Komfort des Patienten. Die Motivation wird
gesteigert und die Angst zu stolpern, die Angst vor Schmerzen oder die
Befürchtung zu scheitern wird reduziert. Falls erforderlich, kann das
optionale
h/p/cosmos® airwalk-System eingesetzt werden, das eine
Gewichtsentlastung bis zu 160 kg Körpergewicht zulässt.
Durch die Zusatztastatur sowie die Zusatz-Stopp-Taste behalten Therapeut
und Patient jederzeit die Kontrolle. Selbst wenn der Therapeut die
Zusatztastatur unten an der Motorhaube befestigt um den Patienten besser
bei seinem Gangbild zu beobachten oder zu korrigieren, hat der Patient
weiterhin Zugriff auf die zusätzliche Stopp-Taste im Handgriff. Dadurch
kann er das Laufband jederzeit stoppen, ohne den sicheren Halt der
Armstützen und Ellbogenauflagen aufgeben zu müssen.
patientensicherheit führt zu
positiven ergebnissen
Unverzichtbares Zubehör zur Unfallverhütung beim Arbeiten mit der
Expander-Technologie ist der h/p/cosmos Sicherheitsbügel mit
Brustgeschirr und Fallstopp. Im Falle eines Sturzes wird der Patient
aufgefangen und das Laufband wird automatisch abgeschaltet. Das
Brustgeschirr ist so konzipiert, dass der Körper nicht nach vorne
überkippen kann. Die Gurte schneiden nicht ein und beengen den Patienten
nicht. In der Bewegungstherapie und dem Training mit Kindern darf auf
den Sicherheitsbügel in keinem Fall verzichtet werden. Nur wenn sich
Patienten sicher fühlen, können sie die geforderten Bewegungen und
Intensität durchführen.
Das maximale Körpergewicht für den Sicherheitbügel beträgt 200 kg. Die
Länge der Fallstoppleine ist individuell einstellbar. Auch hier sind
Sonderanfertigungen möglich. |